23.05.2017

"Ausbau, aber durchdacht"

Grüne Bundestagskandidatin Anja Zeller stellt sich hinter Landesregierung

„Dass sich die lokalen MdBs gemeinsam mit der IHK für den Ausbau der A3 und die Aufnahme des achtspurigen Ausbaus der A3 zwischen Hanau und Offenbach eingesetzt haben, ist nachvollziehbar und lobenswert“, so Anja Zeller, Grüne Bundestagskandidatin und Mitglied des Kreistages: „Ebenso, dass dieser im Bundesverkehrswegeplan 2030 in den vordringlichen Bedarf – Engpassbeseitigung –aufgenommen wurde.“

Auch das Hessische Verkehrsministerium hätte die Aufnahme des Projekts in den vordringlichen Bedarf unterstützt. Die Planung des Ministeriums sähe vor, die Transitverkehre auf den großen Autobahnen, A3 und A5, zu bündeln.

„Aber genau wie ein Bauherr, der nicht zuerst Wände aufstellt, um danach den Keller auszuschachten, geht die Hessische Landesregierung unter ihrem grünen Minister Al Wazir mit einem durchdachten Plan an den Ausbau der Autobahnen. Sie sehen vor, zuerst die Leistungsfähigkeit der Autobahnkreuze (Offenbacher Kreuz) zu erhöhen. Um die Stauanfälligkeit der Autobahnen A3 und A5 zu verringern, ist die Modernisierung und der Ausbau der mehr als 50 Jahre alten Autobahnkreuze von größter Wichtigkeit und absoluter Priorität und nachvollziehbar. Die Planung von HessenMobil geht davon aus, dass die Leistungsfähigkeit der Autobahn durch eine Ausweitung der Spurenzahl alleine nicht gesteigert werden kann“, erklärt Zeller. „Es nützt niemandem etwas, schneller zu den Knoten zu kommen, wenn dort der Verkehr nicht fließen kann. Aus der fachlichen Sicht der Verkehrsplaner hat deshalb ein leistungsgerechter Umbau des Offenbacher Kreuzes Priorität vor einem Ausbau der Strecke.“

Neben der Beschleunigung an den Knoten nennt die Bundestagskandidatin den Zustand der Brücken als wichtigen Grund dafür, den Umbau der Autobahnkreuze zuerst vorzunehmen. „Man stelle sich nur einmal die Sperrung des Frankfurter Kreuzes wegen Brückenschäden vor, dagegen wäre das, was zum Beispiel an der Schiersteiner Brücke abgespielt hat, geradezu lächerlich“, argumentiert Zeller.

„Dass die IHK nicht mit der gleichen Aufregung und Lautstärke an die Öffentlichkeit geht, zeigt, dass man sich hier den Argumenten der Landesregierung nicht verschließt und sachlich und objektiv zusammen arbeiten möchte.“

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