21.09.2016

25 Jahre Eigenbetrieb Abfallwirtschaft: GRÜNE loben Fortschritte in der Abfallwirtschaft

 

Die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen im Main-Kinzig-Kreis nimmt die Feierlichkeiten des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums am 17. September zum Anlass, die Fortschritte in der Abfallpolitik des Main-Kinzig-Kreises aus ihrer Sicht zu bewerten. Angelika Gunkel, Sprecherin der Grünen Fraktion für Nachhaltigkeit, freut sich, dass inzwischen viele Maßnahmen im Bereich Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft umgesetzt seien, welche die Grünen bereits vor über 20 Jahren vertreten hätten: „Grüne Positionen mit der Zielsetzung, intelligent produzieren und Abfälle vermeiden, sind heute im Main-Kinzig-Kreis angekommen“. Bernd Wietzorek, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion, verweist beispielsweise auf die Einführung der Biotonne, die Erstellung eines Altlastenkatasters und den Einsatz von Spülmobilen, die allesamt heute aus der Abfallwirtschaft des Kreises nicht mehr wegzudenken seien. Eine weitere wichtige Maßnahme, die Grüne schon vor mehr als zwei Jahrzehnten eingefordert hätten, sei die Sanierung von Sportplätzen mit Belag aus Kieselrot und einhergehender Dioxinbelastung.

 

 

„Die Schonung von Ressourcen, eine effizientere Rohstoffnutzung sowie die Produktion in geschlossenen Kreisläufen sind wirtschaftliche wie auch umweltpolitische Erfordernisse. In der Praxis des Kreises ist diesbezüglich in den letzten Jahren viel passiert“, loben Wietzorek und Gunkel. Der Umbau der Industriegesellschaft, erläutern die Grünen, verlange eine zielgerichtete Optimierung der Stoff- und Materialströme und die Entwicklung einer Langlebigkeitskultur. Dazu gehöre auch, dass die Abfallwirtschaft als letzte Etappe der Produktions- und Konsumketten an die jeweils aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst werde. Als besondere Herausforderung verweisen die Grünen auf das Beispiel der IT-Branche mit immer kürzer werdenden Nutzungsphasen der modernen IT-Geräte. Die Grünen halten es zudem für notwendig, weiterhin für eine konsequente Trennung und Müllvermeidung zu werben. Das Verbrennen von Müll bedeute letztlich eine Vernichtung von Ressourcen und gehe mit der Belastung von Umwelt und Menschen einher.

 

 

 

Mit freundlichem Gruß

 

Christina Schmidt

Geschäftsführerin

 



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