12.07.2017

GRÜNE fordern mehr Lärmschutz beim Schienenverkehr

Fraktionsvorsitzender Bousonville ruft Bürger auf, sich bei Lärmaktionsplanung zu beteiligen / Nachtfahrverbot für Güterverkehr nötig?

„Wir fordern mehr Lärmschutz beim Schienenverkehr auch in Hinsicht auf den Güterverkehr zwischen 23 und fünf Uhr“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Main-Kinzig, Reiner Bousonville. Er ruft außerdem dazu auf, sich an der Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes zu beteiligen.

„Noch bis zum 25. August sollte jeder Bürger, der sowohl bei Bestands- als auch bei den Neubaustrecken von den Lärmauswirkungen des Schienenverkehrs betroffen ist, bei den Planungen mitwirken“, fordert Bousonville: „Lärmprobleme und Lärmauswirkungen sollen hierbei ermittelt und geregelt werden.“ Er weist auf eines der zentralen Themen der GRÜNEN hin: „Lärmschutz sollte ernst genommen werden und wenn es die Möglichkeit gibt, an diesem aktiv mitzuwirken, sollte diese Möglichkeit auch genutzt werden.“

Im Rahmen der Lärmaktionsplanung stellte der Fraktionsvorsitzende klar, „dass die Grünen auch für die Bestandsstrecken den gleichen Lärmschutz fordern wie für die Neubaustrecke. Da an der Bestandsstrecke geringerer Lärmschutz gefordert ist, wäre ein generelles Nachtfahrverbot für den Güterverkehr zwischen 23 und fünf Uhr in das Gespräch zu bringen. Was im Flugverkehr in Sachen Lärmschutz bereits funktioniert, sollte auch beim Schienenverkehr berücksichtigt werden. Dies sollte im Zuge der aktuellen Planungen über den Ausbau des Schienenverkehrs nicht unter den Tisch fallen“, so Bousonville abschließend.

Mit freundlichem Gruß

Jakob Mähler
Geschäftsführer
Kreistagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN Main-Kinzig
Calvinstraße 10, 63450 Hanau, Telefon: 06181/61596
E-Mail: fraktion@gruene-mkk.de, Website: www.gruene-mkk.de

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