Neuer Kreisvorstand gewählt in der Kreismitgliederversammlung am 24.8.10


In ihrer Kreismitgliederversammlung am 24. August 2010 wurde der neue Kreisvorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt. Aus dem vorherigen Kreisvorstand treten Manfred Jünemann und Thomas Ohl (Kreisschatzmeister) wieder an. Vier neue Mitglieder – davon zwei junge Frauen -  werden sich mit ihnen die politische Arbeit der GRÜNEN im Main-Kinzig-Kreis  in der anstehenden Kommunalwahl teilen: Werner Bös (Erlensee) Bernd Kraft (Hammersbach), Nathalie Cau und Sabine Kraft (beide Maintal).

 

Werner Bös und Reiner Bousonville mit ihren Stellvertreterinnen Sabine Kraft und Monika Nickel werden den Kreisverband der Grünen des  Main-Kinzig-Kreises im  Parteirat , dem obersten beschlussfassenden Organ der Landespartei vertreten.

 

 

Grüne kandidieren zur Landratswahl


In ihrer Sitzung am 22. April stellten die Grünen im Main-Kinzig-Kreis entscheidende Weichen für die Landratswahl und Kommunalwahl im kommenden Jahr. Der Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen teilte mit, dass die Mitglieder der Grünen auf ihrer Versammlung am 31. Mai in Gelnhausen über ihre Kandidatur zur Landratswahl entscheiden werden. Der Kreisvorstand werde der Kreismitgliederversammlung einen personellen Vorschlag unterbreiten.

„Wir werden eine Person vorschlagen, die ausreichend Erfahrung in der Kreispolitik mitbringt und gleichzeitig für die Wählerinnen und Wähler eine Alternative zu SPD-Amtsinhaber Erich Pipa wie auch zum CDU-Herausforderer Günter Frenz bieten wird. Im Vorfeld unserer Entscheidung für eine eigene Kandidatur haben wir natürlich auch die Option geprüft, einen Kandidaten der Volksparteien zu unterstützen. Da es keine ausreichende Übereinstimmung der beiden zur Wahl stehenden Kandidaten von SPD und CDU mit grünen Inhalten gibt, kommt für uns allerdings nur eine eigene Kandidatur infrage“, sagte Stefan Weiß, Mitglied des Kreisvorstands.

Der Kreisvorstand spricht sich im Hinblick auf die Kommunalwahl dafür aus, die Tradition der Grünen für offene Listen fortzusetzen und lädt auch Nicht-Parteimitglieder ein, sich auf der Liste der Grünen für den Kreistag zu bewerben. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 06181/63070 mit dem Kreisvorstand der Grünen in Verbindung setzen.

„Auf unserer Mitgliederversammlung am 11. März haben wir unsere Richtung für den Wahlkampf festgelegt. Mit einem einstimmigen Beschluss haben unsere Mitglieder die Schwerpunktsetzung mit der Überschrift „Ökonomie und Ökologie verbinden – Bildung und Lebenschancen gerecht verteilen – Armut und Ausgrenzung überwinden“ eingenordet. Wir werden entschlossen, eigenständig und selbstbewusst für unsere Ziele arbeiten. Im Hinblick auf die Kommunalwahl wird es daher von unserer Seite keine Vorabfestlegungen für bestimmte Koalitionsbildungen im Main-Kinzig-Kreis geben. Unser erklärtes Ziel ist es, die Große Koalition im Main-Kinzig-Kreis zu beenden, die Politik maßgeblich zu gestalten und dafür neue Mehrheiten zu bilden“, so Weiß. Besonderes Augenmerk legen die Grünen daher auch auf die Wiederwahl der amtierenden Kreisbeigeordneten Günter Frenz (CDU) und Dr. André Kavai (SPD). Wer ernsthaft an neuen Mehrheiten im Main-Kinzig-Kreis interessiert sei, müsse hier die richtigen Entscheidungen treffen.

 

 

Bündnis 90/Die Grünen Main Kinzig

Beschluss der Kreismitgliederversammlung vom 11.3.2010

 

Ø Ökonomie und Ökologie verbinden
Ø Bildung und Lebenschancen gerecht verteilen
ØArmut und Ausgrenzung überwinden
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Grüne fordern Einsatz für Nachtflugverbot - Vorstand wird im Hinblick auf Kommunalwahl verstärkt


Langenselbold.  Die Mitglieder von Bündnis90/Die Grünen fordern alle politischen Kräfte im Main-Kinzig-Kreis auf, für das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen zu kämpfen. Bei ihrer Kreismitgliederversammlung am 16.12 in Langenselbold stellten sie klar, dass dieses der Bevölkerung gegebene Versprechen nicht gebrochen werden darf. Insbesondere die CDU und FDP Landtagsabgeordneten aus dem Main Kinzig Kreis, Dr. Rolf Müller, Hugo Klein, Aloys Lenz und Alexander Noll seien gefordert, einen Wortbruch um das Nachtflugverbot zu verhindern. Es ist an dieser Stelle nicht nur juristische Klarheit gefragt, sondern in erster Linie eine starke politische Entscheidung zum Wohle der lärmgeplagten Bürger.

 

Der Kreisvorstand ist gefordert, zusammen mit den Ortsverbänden ein Konzept zu entwickeln, wie Mitglieder und den Grünen nahestehende Bürger für Kommunalpolitik begeistert werden können. Die guten zweistelligen Wahlergebnisse der letzten Wahlen können bei der Kommunalwahl nur erreicht und übertroffen werden, wenn es gelingt Personen zu präsentieren, denen Vertrauen entgegengebracht wird. Zur Verstärkung der konzeptionellen Arbeit wurden Gudrun Schmid und Heinz Hunn aus Erlensee in den Kreisvorstand nachgewählt. Somit besteht der Vorstand des Kreisverbandes neben diesen neu Gewählten nun aus Thomas Ohl, Langenselbold, Manfred Jünemann, Nidderau, Stefan Weiß, Hanau und dem Vorsitzenden der Kreistagsfraktion, Reiner Bousonville.

 

Die Versammlung verabschiedete eine überarbeitete Satzung.

 

 Für 30-jährige Mitgliedschaft wurden die Gründungsmitglieder der Grünen im Main-Kinzig-Kreis Patricia Bürgstein. Elmar Diez, Wolfgang Holland, Edwin Jessl und Peter Stahl  geehrt, für 25-jährige Mitgliedschaft Monika Kühn-Bousonville und Lothar Lukas.

Der Vorstand kündigte an, dass  das 3o jährige Bestehen der Grünen im MKK ein Thema beim Neujahrsempfang am 4.Februar sein wird.

 

 

von links nach rechts:
Stefan Weiß, Edwin Jessl, Elmar Diez, Peter Stahl, Manfred Jünemann, Thomas Ohl, Monika Kühn-Bousonville, Lothar Lukas
 

Hanau, 26. Oktober 2009

Kreisgrüne ziehen Wahlbilanz:

Freude über Stimmenzuwächse und Selbstkritik wegen verpasster Wahlziele

Im Rahmen einer Kreismitgliederversammlung im „goldenen Löwen“ in Hanau beschäftigten sich die Grünen im Main-Kinzig-Kreis ausführlich mit den Ergebnissen der Bundestagswahl und zogen eine insgesamt positive Bilanz. Sie kündigten an, sich für die Zukunft noch stärker und eigenständiger profilieren und Ideen verständlicher kommunizieren zu wollen.

Die Kreisgrünen zeigten sich hochzufrieden über einen Stimmenzuwachs von knapp 2 Prozent gegenüber der letzten Bundestagswahl. Mit 11,1 Prozent der Zweitstimmen von fast 20.000 Wählerinnen und Wählern hätten sie - sogar über dem Bundestrend liegend - ihr bisher bestes Bundestagswahl-Ergebnis im Main-Kinzig-Kreis erzielt. Ihre besten Prozente konnten die Grünen in den Städten Gelnhausen, Nidderau und Maintal einfahren. Die Kreisversammlung dankte dem Wahlkreiskandidaten Reiner Bousonville und seinem Wahlkampfteam für die engagierte und erfolgreiche Wahlkampfarbeit. Mit 6.6 Prozent der Erststimmen habe Reiner Bousonville ein „äußerst respektables Ergebnis“ erreicht, das fast drei Prozent über dem Ergebnis der letzten Bundestagswahl liege.

Trotz der Freude über die Stimmenzuwächse gossen die Grünen auf ihrer Versammlung aber auch reichlich Wasser in den Wein. So stellten sie fest, dass sie keines ihrer drei Wahlziele, die Große Koalition abzulösen, Schwarz-Gelb zu verhindern und bundesweit drittstärkste politische Kraft zu werden, erreichen konnten. Bei der Suche nach den Ursachen für das Verfehlen ihrer Wahlziele wies die Versammlung auf teilweise widersprüchliche Stimmungen in der Gesellschaft hin. Obwohl die Grünen laut Umfragen dem Wahlvolk als die glaubwürdigste Partei erscheinen, seien sie in der Wählergunst bundesweit nur auf Platz 5 gelandet. Demgegenüber zeigten sich die anwesenden Mitglieder der Grünen verständnislos, warum gerade eine Partei wie die FDP, deren wirtschaftsliberale und marktradikale Ansichten für das globale Desaster in der Finanz- und Wirtschaftswelt verantwortlich gemacht wurde, von den Wählern derart belohnt worden sei. So machte der Kreisverband der Grünen schließlich Mängel bei der Vermittlung ihrer differenzierten Positionen und die mediale Zuspitzung auf „Große Koalition versus Schwarz-Gelb“ für das Verfehlen der Wahlziele verantwortlich. „Zu wenig pointiert, zu akademisch und schwierig vermittelbar“ lautete die Diagnose der Ursachen, warum die Grünen in der medialen Wahrnehmung gegenüber den populistischen Parolen der FDP auf der einen und der Linken auf der anderen Seite das Nachsehen hätten. So wurde am Ende der Versammlung als Konsequenz formuliert, sich im Hinblick auf die Kommunalwahlen Anfang 2011 noch stärker und eigenständiger profilieren und Ideen verständlicher kommunizieren zu wollen.

 

 

 
 
 

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